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Gasgemische

Besondere Anwendungen wie die Kalibrierung von Messgeräten oder auch wissenschaftliche Experimente erfordern genau zugeschnittene Gasgemische. Die Westfalen Gruppe hält eine Reihe von standardisierten Gasgemischen vor:

Standardisierte, Im Spezialgasezentrum bevorratete Gasgemische (PDF-Datei)

Darüber hinaus können Gasgemische nach individueller Kundenspezifikation gefertigt werden. Fast 180 Einzelkomponenten stehen hierfür zur Verfügung.

Verfügbare Einzelkomponenten für individuelle Gasgemische (PDF-Datei)

Zur Herstellung von Gasgemischen werden hauptsächlich zwei Verfahren angewendet, nämlich die manometrische und die gravimetrische Abfüllung. Die einwandfreie Qualität der so erzeugten Gasgemische wird im Rahmen einer abschliessenden Analyse belegt und die Ergebnisse in einem Analysenzertifikat dokumentiert.

Manometrische Methode

Bei diesem Verfahren wird die Zusammensetzung des Gasgemisches aus den jeweiligen Einzeldrücken der Komponenten errechnet.


 

Gravimetrische Methode

Hier werden die Gemischkomponenten auf Waagen nach den Vorgaben der DIN ISO 6142 mit Genauigkeit im Milligrammbereich unter hohem Druck in die Gebinde gefüllt.


 

Qualitätskontrolle

Die Analyse von Gasgemischen erfolgt nach den Vorgaben der DIN ISO 6143. Die Ergebnisse werden in einem Analysenzertifikat gemäss DIN ISO 6141 dokumentiert. Das Zertifikat enthält alle Angaben zu Herstellgenauigkeit, Analysengenauigkeit und Standardabweichung.

Die Rückführbarkeit auf internationale Standards kann ebenfalls bescheinigt werden. Das Sondergasezentrum der Westfalen Gruppe in Hörstel erfüllt die allgemeinen Anforderungen eines "Akkreditierten Prüf- und Kalibrierlabors".


 

Akkreditierung

Durch die Deutsche Akkreditierungsstelle (DAkks) wurde in einer zweifachen Akkreditierung der Kompetenznachweis als "Prüf- und Kalibrierlabor" gemäss DIN EN ISO/IEC 17025 erbracht.

Das Prüfresultat wird im Kalibrierschein (DKD-Zertifikat) ausgewiesen. Darin sind neben den Messergebnissen, Messunsicherheiten, Messbedingungen auch das Kalibrierverfahren sowie das Bezugsnormal aufgeführt.